„Go, tell it – erzählt es überall“ lautete das Motto des stimmungsvollen Konzerts des „Chor Unterwegs“, für das zahlreiche Interessierte am zweiten Advent in die Notburgakirche Hochhausen gekommen waren. Der Chor vom Sängerbund Fürfeld begeisterte das Publikum mit weihnachtlichen Liedern und Popsongs, ruhigen und schwungvollen Stücken, lauten und leisen Tönen. Unter der Leitung von Uli Dachtler boten 25 Sängerinnen und Sänger ein abwechslungsreiches Programm, das eine große Bandbreite an Chorliteratur aus verschiedenen Epochen, Stilrichtungen und Sprachen umfasste.
Als weihnachtliche Stücke erklangen unter anderem „Tochter Zion“, „Wenn du daran glaubst“, „Süßer die Glocken nie klingen“, „Feliz navidad“, das afrikanische „Amezaliva“ und die deutsche Fassung von „Mary’s boy child“. Piano und Cajon begleiteten den Chorgesang. Bei einigen Weihnachtsliedern wurden die Zuhörerinnen und Zuhörer einbezogen und zum Mitsingen eingeladen. Ein Terzett trug „Maria durch ein Dornwald ging“ vor, wobei Sopran-, Alt- und Männerstimme von der Empore erklangen. „Go, tell it on the mountain“ riss das Publikum mit Soli, Improvisationen und kraftvollem Chorgesang mit.
Bei den Popsongs, die das adventliche Programm ergänzten, setzten die Sängerinnen und Sänger ihren ganzen Körper ein: trommelnd und stampfend bei „Believer“ (Imagine Dragons) und klatschend, die Hände über den Kopf erhoben, bei „Unwritten“ (Natasha Bedingfield). Begleitet von Pianoklängen hatte Sänger Axel Stilling zuvor die deutsche Übersetzung des Songtextes vorgetragen. Mit dem „Andachtsjodler“ zeigte der Chor abschließend, wie sich mit nur einem Wort ein ganzes Lied gestalten lässt. Der Text des Stücks aus Südtirol, das seinen Ursprung im Umfeld der Christmette hat, besteht lediglich aus Wiederholungen der Jodelsilbe „Djodiri“. Umso kreativer wurde das Chorarrangement umgesetzt.
Mit Standing Ovations und langem Applaus zeigte das Publikum seine Begeisterung. Zwei Zugaben setzten den stimmigen Abschluss des Konzerts. Monique von Helmstatt, Vorsitzendes des Fördervereins, bedankte sich bei allen Beteiligten. Bei Glühwein, Punsch und Fingerfood bot sich im Anschluss die Gelegenheit, die Chormusik nachwirken zu lassen. Der Förderverein dankt sehr herzlich für die eingegangenen Spenden, die anteilig für die Chorarbeit und die Instandhaltung der denkmalgeschützten Notburgakirche verwendet werden.
11.12.2025